Zuflussregelung – Ampeln an der B 27 gehen bald in Betrieb
2012-02-03 14:08
von Stefanie Weidhofer
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Zuflussregelung – Ampeln an der B 27 gehen bald in Betrieb

Es soll nach und nach passieren. Die drei Ampelanlagen an den B-27-Auffahrten Stetten, Plattenhardt und Bonlanden (Richtung Stuttgart) werden an verschiedenen Tagen gestartet. Zunächst ist die Anschlussstelle Stetten dran. Wenn sie am Montag aktiviert sein wird, dauert es voraussichtlich eine Woche, bis die Ampeln auf der Plattenhardter Auffahrt eingeschaltet werden.

Wiederum eine Woche später sollte es dann auf der Bonlandener Auffahrt losgehen. Offenbar bremst jedoch eine Baustelle auf der B 27 nahe der Anschlussstelle die Aktion der Straßenverkehrszentrale aus. Dieses Referat des Regierungspräsidiums Tübingen koordiniert und kontrolliert die Zuflussregelungsanlage.

Wenn alles wunschgemäß läuft, werden die Ampeln an den Auffahrten dafür sorgen, dass die Autos nicht mehr im Pulk zur B 27 fahren. Dies soll vielmehr wohl dosiert durch die Ampel geschehen. Ein bis drei Autos haben dann gleichzeitig freie Fahrt. Damit soll verhindert werden, dass zu viele Autos gleichzeitig an der Bundesstraße einfädeln, was wiederum bewirken könnte, dass weniger Staus auftreten.
(Näheres unter: www.svz-bw.de)

Ernstfall nach den Ferien

Unter diesen Voraussetzungen wartet der Ernstfall jedoch noch einige Wochen auf die Anlage. In den Schulferien dürfte der Verkehr selten so stark sein, dass er zähfließend wird, so wie dies im normalen Berufsverkehr der Fall ist. Trotzdem will die Straßenverkehrszentrale die ersten Wochen nutzen, um Erfahrungen mit der in Baden-Württemberg erstmals eingesetzten Anlage zu sammeln. „Wir wollen an die Sache geordnet herangehen“, sagt der Referatsleiter der Straßenverkehrszentrale, Thomas Bucher.

In den anliegenden Kommunen Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen befürchten viele Kommunalpolitiker, dass die Anlage den Verkehr in die Ortschaften verdrängen kann. Diese Gefahr sieht auch die Junge Union Filderstadt/Leinfelden-Echterdingen. Es sei nicht nachvollziehbar, wie Rückstaus auf den Zufahrtsstrecken vermieden werden sollen, wenn die Zahl der Autos täglich wachse. Das Grundproblem sei die Überlastung der B 27, stellt die Nachwuchsorganisation der CDU fest, und fordert deshalb den Bau einer Sielminger Ostumfahrung in Tunnellage.

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